Tag der Begegnung 2017 ein Erfolg - Menschen noch stärker für Inklusion sensibilisieren

Er war wieder ein voller Erfolg, der diesjährige Tag der Begegnung des Landschaftsverbandes Rheinland. 40 000 Besucherinnen und Besucher strömten in den Rheinpark am Tanzbrunnen in Köln, um gemeinsam für Teilhabe und ein gelingendes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu werben. Rund 165 Institutionen, Einrichtungen, Stiftungen und Verbände, aber auch Unternehmen zeigten, welche Potenziale Menschen mit Behinderungen haben oder wie sie Teilhabe konkret vor Ort umsetzen. Die Bandbreite reichte von den Automobilherstellern Ford und VW, die Rheinenergie oder den Flughafen Köln/Bonn über den Verein "Clown trifft Mensch", die "Jecke Öhrcher KG von 2014 e.V." oder die "Sozialhummel e.V." über viele Einrichtungen, Schulen und Fachbereiche des LVR bis hin zur Graf-Recke-Stiftung, der Gold-Krämer-Stiftung oder dem Weißen Ring und der Kölner UNICEF-Hochschulgruppe, um nur wenige Beispiele zu nennen.

 

"In den vergangenen Jahren hat sich die Marke `Tag der Begegnung des LVR´ weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus als inklusives Begegnungsfest etabliert", freut sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion beim LVR, Rolf Einmahl. "Das war 1999 bei weitem nicht absehbar, als der Tag seine Premiere feierte."  Doch nach 18 Jahren ist es erlaubt, über eine neue Konzeption des Tages der Begegnung nachzudenken, sagt Einmahl. Deshalb hat die LVR-Verwaltung von der politischen Vertretung des LVR den Auftrag erhalten, ein Konzept zu entwickeln, wie die Menschen noch stärker für das Thema Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert werden können. Der Tag der Begegnung soll künftig alle zwei Jahre stattfinden - im Wechsel mit einer Veranstaltung in den Regionen des Rheinlands. Dabei soll der LVR vor Ort in den Mitgliedskörperschaften Inklusion erlebbar machen, zum Beispiel durch Kooperationen mit Veranstaltungen, die bisher nur eingeschränkt oder überhaupt nicht inklusiv sind. (Foto: Heike Fischer/LVR)