Koalition peilt 2018 mit 14,70 Prozentpunkten historisches Tief bei der LVR-Umlage an

Für das kommende Jahr 2018 planen die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD eine weitere Senkung der Landschaftsverbandsumlage. "Die anhaltend gute Konjunktur kombiniert mit einer nachhaltigen Finanzpolitik beim LVR, eröffnen uns die entsprechenden gestalterischen Spielräume", erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion beim LVR, Rolf Einmahl. Deshalb wollen CDU und SPD in der Landschaftsversammlung Rheinland die Landschaftsverbandsumlage im kommenden Jahr um weitere 1,5 Prozentpunkte senken. Einmahl: "Das führt zu einem historischen Tief bei der Landschaftsverbandsumlage. So niedrig wie 2018 geplant war sie zuletzt 1989." 

 

Schon in der Mai-Sitzung im kommenden Jahr soll die Landschaftsversammlung Rheinland die neuerliche Senkung beschließen. Die rheinischen Städte und Kreise sowie die Städteregion Aachen werden dann 264 Millionen Euro weniger an den LVR zahlen.

 

Die Arbeit des Landschaftsverbandes Rheinland wollen die CDU und ihr Koalitionspartner in den kommenden Jahren so ausbauen, dass der LVR im digitalen Wandel seine Aufgaben für die Mitarbeitenden
und die ihm anvertrauten Menschen mit Behinderungen gemäß dem Leitsatz „Qualität für Menschen“ bestmöglich erfüllt. Ein besonderes Augenmerk will CDU-Fraktionschef Rolf Einmahl dabei auf eine bessere Wohnraumversorgung für Menschen mit Behinderungen legen. Einmahl: "Denn sie haben es zunehmend schwerer, angemessenen, das heißt barrierefreien Wohnraum zu finden. Das widerspricht dem Gedanken der Inklusion. Als Anwalt für Menschen mit Behinderungen werden wir deshalb alles daran setzen, dass der Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe auch hier umgesetzt wird. "