LVR mit neuer Organisationseinheit "Digitalisierung" auf dem Weg zur "Arbeit 4.0"

Die Arbeitswelt von morgen wird wesentlich durch die Digitalisierung geprägt, Stichwort Arbeit 4.0. Der Landschaftsverband Rheinland hat Chancen und Risiken der Digitalisierung schon frühzeitig erkannt und etwa mit LVR Infokom einen schlagkräftigen Dienstleister im eigenen Hause etabliert. Doch die Entwicklung nimmt an Dynamik zu, eine Vielzahl von Arbeitsprozessen wird automatisiert, dies führt zu Veränderungen der personellen Anforderungen und wird auch Freiräume schaffen, den durch die demografische Entwicklung sich abzeichnenden Mangel an qualifizierten Kräften zu kompensieren. Künstliche Intelligenz bietet weitere Chancen, die in ihrer Tragweite noch nicht absehbar sind.

 

Eine moderne Verwaltung muss sich heute auf die Herausforderungen einer Arbeitswelt 4.0 einstellen, um unter diesen sich rasant verändernden Rahmenbedingungen die Kommunikation von Morgen zwischen kommunalen Leistungsträgern und der Bürgerschaft zu entwickeln. Die Koalition aus CDU und SPD beim Landschaftsverband Rheinland will deshalb eine eigene Organisationseinheit "Digitalisierung, IT-Steuerung, Mobilität und technische Organisation" einrichten. Das hat die Landschaftsversammlung Rheinland jetzt beschlossen. Großen Wert legen die Koalitionsfraktionen dabei auf den Dienstleistungscharakter des LVR für die Kommunen und Kreise im Rheinland: "Eine Beratung unserer Mitgliedskörperschaften zu den Themen Digitalisierung und Mobilität soll zum Angebot des neuen Dezernats gehören."