CDU-Antrag zur Inklusion: Vernunft setzt sich durch

 Vernunft setzt sich durch. Auf ihrer Klausurtagung hatte die CDU beim Landschaftsverband Rheinland einen wegweisenden Antrag zur Inklusion beschlossen (Newsletter Sonder-Ausgabe 07 im November 2010). In ihrem "Aktionsplan Inklusion" fordern die rheinischen Christdemokraten dem Elternwillen bei der Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts an Allgemeinen Schulen zu entsprechen. Die Finanzierung richte sich nach dem Wahlrecht der Eltern. Gleichzeitig regt die LVR-CDU ein Modellprojekt an, in dem Schüler von Allgemeinen Schulen in einen Gemeinsamen Unterricht an einer Förderschule teilnehmen.

 

Der CDU-Antrag fand jetzt beim LVR über alle Fraktionen hinweg Anerkennung und Zustimmung. Der "Aktionsplan Inklusion" der CDU wird mit allen darin aufgeführten Anregungen in einen Aktionsplan einfließen, den die LVR-Verwaltung ausarbeiten soll (siehe CDU-Antrag unter www.cdu.lvr.de).

 

CDU-Fraktionschef Rolf Einmahl: "Ich freue mich, dass die anderen Fraktionen unseren Antrag unterstützen. Zugleich hoffen wir, dass SPD, Bündnisgrüne und FDP der CDU bei der Thematik Inklusion folgen und die rheinischen Städte und Kreise mitnehmen. Denn nur gemeinsam werden wir die Barrieren überwinden."