Therapeutenschlüssel: Der LWL macht es vor

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe macht es vor: Effizienz und Kompetenz hängen nicht allein ab von der Relation der Therapeuten zur Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Denn trotz eines höheren Therapeutenschlüssels sind die therapeutischen Dienste an den Förderschulen des LWL sehr erfolgreich. Damit hat sich das Konzept des LWL zur Sicherung der therapeutischen Förderung bewährt.

 

Zur Erinnerung: 2003 stieg die SPD-geführte Landesregierung aus der Landesunterstützung für die Therapeuten an den Förderschulen von LVR und LWL aus. Während der LVR die Schlüssel unangetastet ließ, entwickelte der LWL ein neues Konzept mit einem deutlich höheren Therapeutenschlüssel, aber auch wirtschaftlich günstiger. Heute ist die Anzahl an abrechenbaren Behandlungen je Therapeut beim LWL fast doppelt so hoch wie beim LVR. Gleichzeitig ist die Qualität der Leistung anerkannt gut, wie Kundenbefragungen ergaben. Das muss auch beim LVR möglich sein: Durch eine Optimierung des therapeutischen Konzepts die Kompetenz der Dienstleistung, die Qualität der Therapie für Menschen mit Behinderungen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Es geht um mehr als sechs Millionen Euro.