Therapeutenschlüssel: CDU für Überprüfung, aber Qualität darf nicht leiden

Die Qualität darf nicht leiden. Das ist für die CDU beim LVR die unabdingbare Voraussetzung für eine Veränderung des Therapeutenschlüssels. Dass das geht, hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe vorgemacht. Nachdem die SPD-geführte Landesregierung 2003 die Co-Finanzierung der Therapeuten an den Förderschulen von LVR und LWL sang- und klanglos einstellte, kompensierte der LVR den Ausfall und beließ alles beim Alten. Der LWL dagegen entwickelte ein Konzept mit verändertem Therapeutenschlüssel. Da will die CDU beim LVR auch hin.

 

"Wir sehen die Zahl der Therapieeinheiten, die jeder Therapeut beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe pro Jahr leistet", erklärte CDU-Fraktionschef Rolf Einmahl vor der Landschaftsversammlung Ende Februar. Dagegen drücke sich die rot-grün-gelbe Ampel-Koalition vor einer klaren Entscheidung und schüre so weiter die Unruhe an den Förderschulen des LVR. Einmahl: "Der LWL hat bewiesen, dass Quaität und Veränderung beim Therapeutenschlüssel kein Gegensatz sind. Es geht. Und was beim LWL möglich ist, muss beim LVR ebenfalls möglich sein: Durch eine Optimierung des therapeutischen Konzepts die Qualität der Therapie für Menschen mt Behinderungen zu steigern."