"Anfallshunde" schaffen Lebensqualität

In den Niederlanden werden sie schon von den Krankenkassen finanziert: Besonders trainierte Hunde, die "wittern" können, wenn sich bei einem Menschen zum Beispiel ein Epilepsie-Anfall anbahnt. Von einem so genannten "Anfallshund" gewarnt kann der Patient rechtzeitig präventive Maßnahmen wie zum Beispiel  krampflösende Medikamente einnehmen.

 

Die CDU-Fraktion beim LVR könnte sich solche "Anfallshunde" auch bei Menschen mit entsprechenden Behinderungen beim LVR vorstellen (www.cdu.lvr.de). Allerdings müsse zuvor Bedarf und Finanzierung für solche "Anfallshunde" geklärt werden. Die Vorteile liegen nach Ansicht der LVR-CDU auf der Hand: Neben dem pädagogisch wertvollen Effekt, dass man Verantwortung für ein Tier übernehmen müsse, verbessere die rechtzeitige Warnung durch den "Anfallshund" die Lebensqualität und erspart eine langwierige Therapie. Auf die Erfahrungen in den Niederlanden kann zurückgegriffen werden.