LVR will Zuschüsse für Ferienfreizeiten der HPHs um eine halbe Million Euro kürzen

Jetzt kommt es an den Tag: Um eine halbe Million Euro will der LVR die Förderung von Ferienmaßnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner des HPH-Netzwerkes kürzen - von 1,17 Millionen auf 669 000 Euro. Die Absicht war schon länger bekannt. Die CDU-Fraktion beim Landschaftsverband Rheinland hatte deshalb zum Haushalt 2011 vorgeschlagen, dass die Ausschüsse auf Dienstreisen verzichten und mit dem Geld stattdessen Ferienfreizeiten der HPH-Bewohnerinnen und -Bewohner unterstützt werden. Vergebens: SPD, Grüne und FDP wollen lieber reisen, gleichzeitig streichen sie den HPH-Bewohnern für deren Ferienfreizeiten eine halbe Million Euro.

 

Die Konsequenz für die Bewohnerinnen und Bewohner der HPHs beschreibt die LVR-Verwaltung in ihrer Vorlage 13/1206: Der Zuschuss werde sich im Einzelfall gegenüber den vergangenen Jahren reduzieren. Damit tritt das ein, was die CDU beim LVR verhindern wollte und wovor wir gewarnt haben. Qualität für Menschen - Leitspruch des LVR - hat für die Ampel an Bedeutung verloren. Wie anders ist es zu erklären, dass SPD, Grüne und FDP gegen die Stimmen der CDU der Kürzung zu Lasten der Menschen mit Behinderung zugestimmt haben.