Wer den Bundesfreiwilligendienst managen will, der muss sich jetzt darum bemühen

Zum 1. Juli dieses Jahres wollen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und die Bundesregierung den Bundesfreiwilligendienst an den Start bringen. Wer diese Aufgabe dann federführend managen will, der muss sich jetzt darum bemühen. Die CDU-Fraktion beim Landschaftsverband Rheinland ist der Auffassung, dass die Höheren Kommunalverbände ideale Institutionen sind, den Bundesfreiwilligendienst zu organisieren. Denn ein Höherer Kommunalverband wie der LVR verfügt nicht nur über eine jahrzehntelange Erfahrung beim Einsatz von Zivildienstleistenden oder jungen Menschen im freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr. Vielmehr ist der LVR als der Höhere Kommunalverband der rheinischen Städte und Kreise Mitglied der kommunalen Familie und weiß daher, wo vor Ort der Schuh drückt oder Bedarf besteht.

 

Deshalb ist es allerhöchste Zeit, die Initiative zu ergreifen für ein gemeinsames Abstimmen aller Höheren Kommunalverbände. Denn die Bundesregierung denkt an die Einrichtung von Zentralstellen für den Bundesfreiwilligendienst. Doch warum neue Strukturen schaffen mit allen Reibungsverlusten, die diese zu Beginn mit sich bringen, wenn es bereits bestehende und bewährte Strukturen gibt? Darüber hinaus wäre die Organisation des Bundesfreiwilligendienstes im Rheinland durch den LVR eine zusätzliche Aufgabe, die der LVR als kompetener Dienstleister erbringen kann. Das ist aller Mühen und viel Einsatz wert.