CDU warnt Ampel-Koalition vor finanziellem Abenteuer bei der Archäologischen Zone in Köln

Bestätigt sieht sich die CDU beim LVR in ihrer kritischen Haltung zu einem Engagement des Landschaftsverbandes Rheinland bei dem Projekt Archäologische Zone/Jüdisches Museum in Köln. Der LVR musste jetzt einräumen: "Konzeption, Zeit- und Finanzplanung für das Projekt sind bezüglich ihrer Planungssicherheit zu hinterfragen". Das heißt: Was das derzeitige Prestigeobjekt von SPD, Grünen und FDP den Landschaftsverband Rheinland kosten wird, steht in den Sternen. Die Rede ist von bis zu zehn Millionen Euro.  "Die CDU verkennt nicht die außerordentliche Bedeutung der Ausgrabung für die Stadt Köln", sagt der kulturpolitische Sprecher der CDU beim LVR, Professor Dieter Patt. "Das gilt auch für die christlich-jüdische Geschichte der Stadt Köln. Wir begrüßen es, dass die Stadt Köln und die Synagogen-Gemeinde Köln sich für die Aufarbeitung ihrer bedeutsamen Geschichte der Stadt einsetzen." Auf diesem Weg soll sich nach Meinung der CDU-Fraktion der LVR mit seiner kulturhistorischen Kompetenz beratend einbringen.

Allerdings steht vielen Städten und Kreisen im Rheinland das Wasser finanziell bis zum Hals. Sie müssen das kulturelle Angebot für ihre Bürgerinnen und Bürger deshalb oft einschränken oder komplett streichen. Über die Landschaftsverbandsumlage werden sie von SPD, Grünen und FDP zur Finanzierung des Kölner Projektes mit herangezogen - mit derzeit unkalkulierbarem finanziellen Risiko. Städte und Kreise im LVR müssen aufpassen, dass es nicht zu einem Fass ohne Boden wird.