Vernetzung II: Sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktionen in rheinischen Kommunen und Kreisen treffen sich beim LVR

Eine große Herausforderung für die rheinischen Kommunen ist die Inklusion. Der Landschaftsverband Rheinland war immer einer der Vorreiter in Deutschland bei der Integration von Menschen mit Behinderungen. Ob Psychiatriereform oder ambulant betreutes Wohnen - der LVR hat stets als Vorreiter und "Pilot" Vorbildliches geleistet. Doch mittlerweile wachsen den Kommunen die Kosten für die Eingliederungshilfe mit den Kosten für die Unterkunft oder den Kosten für die Jugendhilfe über den Kopf.

 

Das betrifft alle Kommunen im Rheinland gleichermaßen. Denn es handelt sich bei der Eingliederungshilfe um eine kommunale Aufgabe. Die CDU-Fraktion beim LVR hat deshalb die sozialpolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen sowie die von der CDU gestellten Sozialdezernenten in den rheinischen Rat- und Kreishäusern zu einem Informationsaustausch Ende Juni in das Kölner Landeshaus eingeladen. "Uns geht es darum, zu erfahren, wie Christdemokraten in den Kommunen die Rahmenbedingungen für Inklusion gestalten", sagt der sozialpolitische Sprecher der CDU beim LVR, Josef Wörmann. Mit dem für Arbeit, Gesundheit und Soziales zuständigen stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Norbert Post, und Reiner Limbach, dem Beigeordneten beim NRW-Landkreistag für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit, hat die CDU-Fraktion im LVR zwei kompetente Ansprechpartner zur Bewertung der Inklusion. "Der Bund muss sich an den Kosten der Eingliederungshilfe beteiligen", gibt CDU-Sozialexperte Josef Wörmann als Ziel aus. "Es kann nicht sein, dass die Kommunen das alleine bewältigen. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Darauf müssen wir hin arbeiten. Und dazu dient auch diese Tagung."