Personeller Aderlass im LVR-Management: Mit Helga Seel, Jürgen Gartmann und Gisbert Nolte haben engagierte Christdemokraten den LVR verlassen

Personeller Aderlass in der Managementspitze des Landschaftsverbandes Rheinland: Mit Helga Seel, Jürgen Gartmann und Gisbert Nolte verließen gleich drei "gestandene" LVR-Amtsleiter und Persönlichkeiten den Höheren Kommunalverband in Köln. "Der Weggang der drei Christdemokraten begünstigt die Absicht von SPD, Grünen und FDP beim LVR, im Führungsmanagement des LVR - gemäß der bisher gemachten Erfahrungen - einen roten, grünen und gelben Filz zu weben", befürchtet der personalpolitische Sprecher der CDU-Fraktion beim LVR, Frank Boss.

 

Jürgen Gartmann leitete das Rechtsamt des LVR. Mit hoher Kompetenz und Sachlichkeit sorgte er dafür, dass die mitunter komplexen juristischen Auseinandersetzungen gerecht für die Betroffenen und reibungslos für den LVR entschieden wurden.

 

Helga Seel war die engagierte Verfechterin beim LVR für die Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben. Charmant im Umgang, aber mit Ausdauer und Verve in der Sache forcierte sie die Gründung von Integrationsunternehmen und die Arbeit von Arbeitsassistentinnen und Arbeitsassistenten für Menschen mit Behinderungen.

 

Gisbert Nolte war die christdemokratische Stimme im Personalrat des Landschaftsverbandes Rheinland. Als erster stellvertretender Vorsitzender im Gesamtpersonalrat des LVR trug er Verantwortung und setzte sich ein für die Interessen von insgesamt rund 16 000 Beschäftigten beim Landschaftsverband Rheinland. 

 

"Ihre Kompetenz, ihre Klugheit, ihre christdemokratische und christsoziale Verankerung und ihr Rat werden uns fehlen", erklärte Frank Boss. "Auf ihrem Weg in den verdienten Ruhestand oder wie bei Helga Seel in die berufliche Veränderung begleiten sie die besten Wünsche der CDU beim LVR."